Praxeologie und Infrastrukturforschung

Am 2. und 3. Dezember 2011 fand in Heidelberg einPraxeologie-Workshop statt, veranstaltet vom SFB 933 „Materiale Textkulturen“ und der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften. (Das Programm als PDF) Ich war eingeladen, über die Relevanz der Praktiken in der Infrastrukturforschung zu berichten.

Die unterschiedlichen Beiträge waren allesamt sehr interessant und zeigten das breite Spektrum an Forschungsfragen, bei denen der Blick auf Praktiken und Praxis eine Rolle spielt. Trotz der heterogenen Forschungskontexte haben wir einige Gemeinsamkeiten in den Fragestellungen festgestellt: Wie umgehen mit den nicht-menschlichen Akteuren? Wie kommen wir zu einer Präzisierung des Begriffes „Praxis“ oder wie lassen sich die Bedingungen systematisch analysieren, die aus individuellen Praktiken so etwas wie „Routine“ (skillfull performances nach Reckwitz) machen? Wie lassen sich Emotionalität und Intentionalität der Akteure forschungspraktisch „festhalten“?

Die Publikation eines Tagungsbandes ist für 2012 angedacht.

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