Artikel schreiben…

In der letzten Zeit war ich damit beschäftigt einen Artikel zu schreiben. Im September hatte ich ja auf der Tagung “Research technologies – Forschungstechnologie” der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik e.V. ( 23.09.2011-25.09.2011) an der  Universität Stuttgart in der Sektion “Rechnen als Forschungstechnologie” zum Thema  „Das Klimarechenzentrum – Ein generischer Ort der Forschungstechnologie des Rechnens“ gesprochen.

Nach der Tagung wurde ich angefragt einen Artikel für einen Sammelband zu schreiben. Hier also der Anfang – der Sammelband soll noch in diesem Jahr erscheinen…

Das Deutsche Klimarechenzentrum – Kartographie eines Rechenraumes

This article explores the situatedness of High-Performance-Computing using the example of the German Climate Computing Center (DKRZ).  There are many good reasons for investigating the space of computing, which includes both the practices that enfold in a certain space creating this space through these practices at the same time and the institutions together with their buildings. In Hamburg a research technology space has been created quasi traversal to the institutional infrastructures. But did they also succeed in building up a research technology institution as well? Ideas in this regard were not lacking and the daily routine of the DKRZ seemed to stand the test offering a respective potential for such an innovation. However, something different has happened: The power of form as practice struck hard. The research technology ‘intermediate’ should not receive an own institutional location.

Das Geomatikum ist ein grauer Klotz, der sich in den Hamburger Himmel streckt. Das 18-stöckige Hochhaus wurde in den 1970er Jahren gebaut und beherbergt Teile der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MIN) der Universität Hamburg.
1988 nahm das Deutsche Klimarechenzentrum GmbH (DKRZ) im 12. und 15. Stock (und später im 17. Stock) seine Arbeit auf. Doch bevor es soweit kommen konnte, musste der Computer, eine CRAY 2S, zunächst einmal in die Höhe befördert werden. Über den herkömmlichen Weg konnte das knapp 2,5 Tonnen schwere Ding allerdings nicht nach oben kommen, es war für die Fahrstuhltechnik schlicht zu schwer. Also beförderte ein Kran den Rechner 55 Meter hoch in den 15. Stock. Dieser Höhenflug könnte als eines der ersten Zeichen für den phantastischen Aufstieg gelesen werden, den das Höchstleistungsrechnen in den Wissenschaften seit den 1980er Jahren genommen hat. Doch einmal abgesehen von der assoziativen Kraft des Bildes eines in die Höhe schwebenden Computers scheint sich hier die Frage nach der Situiertheit des Höchstleistungsrechnens zu stellen. Dieser Frage werde ich  anhand der Geschichte des Deutschen Klimarechenzentrums nachgehen…


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