Grid: Technologie und soziale Praxis

Ulla Tschida und ich haben zusammen einen Artikel geschrieben, der voraussichtlich in der Zeitschrift „Technikfolgenabschätzung – Theorie und Praxis“ (TATuP), die vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am KIT herausgegeben wird, demnächst erscheint (Heft 2/12).

„Grid: Technologie und soziale Praxis

Im März 2012 fand die Ergebniskonferenz der D-Grid Initiative statt (www.d-grid-gmbh.de). Damit ist eine mehrjährige und kostenintensive Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beendet. Mit dem aktuellen Auslaufen der projektförmigen Förderungen durch das BMBF scheint ein guter Zeitpunkt gekommen zu sein, um einen sozialwissenschaftlich informierten Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre zu wagen. Grid, so die These, stellte mehr als eine Technologie-Entwicklung dar – Grid wurde auch ein Versammlungsort (neuer) Konstellationen der Macht im wissenschaftlichen Gefüge in einem umfassenden Sinn: Grid stellte die Akteure nicht nur vor technische, sondern auch vor soziale, rechtliche, politische und organisatorische Herausforderungen. Im Folgenden wird es entsprechend um Dimensionen der Grid-Technologieentwicklung jenseits technikdeterministischer Lesarten gehen, wobei wir uns auf die Frage der sozialen Beziehungen innerhalb einer neuen Akteurskonstellation – eines neuen soziotechnischen Grids – aus „Technologieentwicklern“ und „Fachcommunitys“ beschränken…“

 

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