„Das Deutsche Klimarechenzentrum – Kartographie eines Rechenraumes“ erschienen

Mein Beitrag zur Geschichte des Deutschen Klimarechenzentrums ist jetzt hier erschienen:

Klaus Hentschel (Hrsg.)
Zur Geschichte von Forschungstechnologien
Herausgegeben von Klaus Hentschel
Generizität – Interstitialität – Transfer
492 Seiten, 50 Abb., Gb., 45,00 Euro
ISBN 978-3-86225-105-6

„Grid: Technologie und soziale Praxis“ erschienen

Artikel erschienen!

Palfner, Sonja; Tschida, Ulla (2012): Grid: Technologie und soziale Praxis. In: TECHNIKFOLGENABSCHÄTZUNG – Theorie und Praxis 21 (2): S. 50-54.

Online verfügbar

2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 2.400 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 4 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

„Varianz und Vielfalt“ – Wechselwirkungen zwischen Bioinformatik und Sprachwissenschaft

Vom 29.11. bis 30.11. fand in Darmstadt ein Arbeitstreffen des Projektes „Wechselwirkungen zwischen
linguistischen und bioinformatischen Verfahren, Methoden und Algorithmen: Modellierung
und Abbildung von Varianz in Sprache und Genomen.“ statt.

Der zweitägige Workshop stand unter dem Thema „Varianz und Vielfalt interdisziplinär: Wörter und Strukturen“. Mein Interesse lag vorrangig auf den Erfahrungen und Ergebnissen des Wechselwirkungs-Projektes: Ausgangspunkt des Projektvorhabens war eine spannende interdisziplinäre Fragestellung – was sind strukturelle Gemeinsamkeiten zwischen Genomcode (Codierung genetischer Information) und sprachlichem Code (Codierung von sprachlicher Information). Zwei Aspekte sollten untersucht werden, zum einen die Entwicklungsfähigkeit (Historizität), zum anderen Vielfalt bzw. Varianz (und ihre Regelmässigkeit). Die gemeinsame, empirische Datenbasis sind vernetzte Wörterbuchdaten und Daten des menschlichen Genoms.

Andrea Rapp gab einen kurzen Überblick über Herausforderungen und Chancen der interdisziplinären Kooperation. Es scheint, dass das Bemühen um Verständigung und Austausch über disziplinäre Grenzen hinweg zu einem „heilsamen“ Prozess der Selbstdisziplinierung, Formalisierung und Reflexion führte: durch die Notwendigkeit, dem fachfremden Gegenüber Methoden, Konzepte und „Forschungsstand“ zu erläutern, muss auch in der Disziplin selbst das kodifizierte Wissen neu reflektiert werden.
Einen Einblick in den möglichen interdisziplinären Transfer von Erkenntnisse und Methoden bot der Vortrag der beteiligten Bioinformatiker: Die bioinformatische Methode der Netzwerk-Analyse einer Proteindomäne wurde auf Morpheme übertragen, um nach Aussagen über den Zusammenhang von Morphemgebrauch und Morphemwandel zu schliessen.
Schon allein die Visualisierung der Veränderung und des Wandels in Konstellationen von Morphemen durch eine Netzwerk-Analyse ist ein Gewinn, über den wissenschaftlichen Aussagewert wurde noch kontrovers diskutiert. Die Bioinformatiker berichteten, dass in ihrem Teilbereich sprach-und literaturwissenschaftliche Methoden zur Erforschung des Sprachwandels zwar auf Interesse gestoßen sind, aber Untersuchungen zu Varianz und Wandel im menschlichen Genom an der Verfügbarkeit historischer biologischer Daten scheitert.

Der Großteil der Vorträge der Tagung beschäftigte sich mit sprach-und literaturwissenschaftlichen Fragestellungen zu Sprachentwicklung und -wandel, mit mehr oder weniger explizitem Einblick in technische Fragestellungen (Kodierung, Tool-Entwicklung oder Modellierungen).

Die Keynote von Anke Lüdeling fand im Kontext der Ringvorlesung „Digital Humanities“ der TU Darmstadt statt, und adressierte entsprechend die Digital Humanities Community vor Ort. Neben der Notwendigkeit des Publizierens mittels „open access“-Modelle betonte Lüdeling vorallem die Notwendigkeit einer (technologischen und wissenschaftlichen) Veränderung hinsichtlich der Offenlegung und maschin-lesbaren Auszeichnung von epistemischen Wissen und Know-How: Der Wert einer digitalen Auszeichnung liege vorallem in der Möglichkeit der Nachvollziehbarkeit subjektiver Interpretationssschritte in der wissenschaftlichen Analyse. Dafür sieht Lüdeling sozialen Innovationsbedarfs (eine Veränderung der Community bottom-up) als auch technischen Innovationsbedarf: die diachrone und synchrone Darstellung unterschiedlicher „annotation layer“ eines Objektes ist aus ihrer Sicht ein Desiderat der digitalen Geistes-und Sozialwissenschaften.

 

Chomsky zur Rolle von Daten und Algorithmen für wissenschaftliche Erkenntnis

Ein anregendes (und sehr ausführliches Interview) mit Noam Chomsky über seine Sicht auf die aktuelle Artificial Intelligence (AI) findet sich im Atlantic Monthly
Chomsky kritisiert die Orientierung an statistischen Methoden und Datenanalyse der aktuellen AI, die zwar
Annäherungen an die Wirklichkeit biete, aber keine Erklärung des Wesens intelligenter Wesen oder Kognition. Mit unterschiedlichen Beispiele aus der Meteorologie, Biologie, Physik und Kognitionsforschung illustriert er seine Sicht auf eine  grundlegende Frage:
„The urge to gather more data is irresistible, though it’s not always clear what theoretical
framework these data might fit into. These debates raise an old and general question in the philosophy of science:
What makes a satisfying scientific theory or explanation, and how ought success be defined for science?“

Workshop im Herbst mit TextGrid und C3-Grid INAD

Am 26.und 27.11. verantalten wir in Berlin einen geschlossenen Workshop zur
Infrastrukturentwicklung in den Wissenschaften mit Mitgliedern der Projekte
TextGrid und C3-Grid INAD.
Die Veranstaltung ist ein Angebot für alle aktuellen, ehemaligen und
neuen Mitglieder der beiden Projekte, über
praktische Infrastrukturentwicklung und mögliche Beiträge
sozialwissenschaftlicher Forschung zu reflektieren.

Wir freuen uns, dass wir für den zweiten Tag Dr. Josef Benedikt vom
Projekt Erina+ (http://www.erinaplus.eu/index.php/erina, ein EU-Projekt
zu „socio-economic impact assessment for eInfrastructure projects“) für
ein Impuls-Referat gewinnen konnten. Sein Vortrag soll eine weitere, zu
unserem Projekt komplementäre sozialwissenschaftliche Perspektive auf
Infrastrukturen geben. Herr Benedikt wird nach seinem Vortrag für Fragen und
Diskussion zur Verfügung stehen. Danach wird wieder in „geschlossenem“
Rahmen weitergetagt.

Programm

Rechenzentrum – ein Raum der Gegenwart

Im gerade erschienenen Glossar „Ortsregister“ findet sich ein Eintrag von Gabriele Gramelsberger und mir zum Rechenzentrum.

Nadine Marquardt, Verena Schreiber (Hg.)

Ortsregister

Ein Glossar zu Räumen der Gegenwart

Oktober 2012, 320 S., kart., 26,80 €
ISBN 978-3-8376-1968-3
Reihe Sozialtheorie

 

Ortsregister, Nadine Marquardt, Verena Schreiber

Rückblick auf die EASST 2012

Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, in Kopenhagen an der EASST 2012 teilzunehmen.
Die Konferenz wurde von der European Association for the Study of Science and Technology (EASST) veranstaltet, zusammen mit dem US-amerikanischen Pendant, der Society for Social Studies of Science (4S).

Unter der thematischen Klammer „Design and Displacement“ wurde ein Panoptikum aktueller Forschungstrends präsentiert, organisiert über 300 Panels in 3 Tagen.

„Design has become a key concept across a multitude of disciplinary domains and social spheres. In addition to its traditional ‘aesthetic’ associations, it is now a key term in multiple scientific domains and in diverse technological practices. One can even think of societies and social arrangements being ‘designed’. In science and technology, ‘design’ implies the re-arrangement of materials and ideas for innovative purposes. When newly designed scientific and technical objects enter the world, however, their initial purposes are often displaced.“ (Zitat von der Konferenz-Homepage)

Konferenz-Teilnehmer waren rund 1600 WissenschaftlerInnen, die sich mit sehr unterschiedlichen theoretischen und methodologischen Vorgaben auf die Suche nach verschwundenen, neu enstandenen oder konfligierenden „purposes“ wissenschaftlicher und/oder technischer Objekte  machen.

Die Wahrnehmung einer STS (Science, Technology and Society)-Community als deutlich heterogene und differenzierte Community war u.a. auch Thema beim Pre-Conference Workshop für Doktorandinnen und Doktoranden: Unter der Frage „What does it mean to do STS at the margin?“ wurde über „Centers“ und „Margins“ in der Wissenschaft mehr praktisch als theoretisch diskutiert. Die unterschiedlichen Perspektiven, biographische Anekdoten und erste Forschungsergebnisse der TeilnehmerInnen spiegelten das breite Spektrum von STS-Ansätzen wider: Von den Schwierigkeiten, sich als Mitglied einer epistemisch höchst fragmentierten Community zu positionieren, über die Herausforderungen des interdisziplinären Forschens (und Publizierens) bis hin zur kritischen Reflexion einer Romantisierung von STS als „Grenzwissenschaft“, als Kultivierung einer Randposition, die aufschlussreichere Perspektiven und politisches Veränderungspotenzial ermöglichen soll als der „Mainstream“ der wissenschaftlichen Forschung.

Der Small-Talk beim Buffett (eine in der Tat sehr leckere Auswahl der „new nordic kitchen“)  mit Doktoranden, die „STS machen“ (meine Gesprächspartner kamen vorrangig aus den Bereichen Informationswissenschaft, Informatik und Ethnologie), verdeutlichte den Eindruck, dass es schwierig ist, insbesondere im deutschsprachigen Raum, eine STS-Promotion zu organisieren. Eine interdisziplinäre Fragestellung bedeutet unterschiedliche, häufig inkompatible Theorien, Methoden und Qualitätsverständnis.

Aufgrund der hohen Fragmentierung war die Auswahl potentiell spannender und innovativer Sessions schwierig. In manchen Fällen war die Zuordnung der einzelnen Vorträge zum Thema der Session nur eingeschränkt nachvollziehbar.
Trotzdem war die Konferenz eine guter Ort der Kontaktanbahnung und gab -unter dem breiten gemeinsamen Nenner des „socio-material entanglements“ – manch neuen Einblick in unterschiedliche Herangehensweisen an technische, materielle, soziale und epistemische Aspekte der Technisierung und Digitalisierung in „knowing and working environments“.

„Design challenges of working and organizing in technologically dense environments“ war ein Panel veranstaltet von Cornelius Schubert und Attila Bruni, die u.a. der Frage nachgehen, wie die Praxis von „knowing and working“ in mehr oder weniger technologisch „dichten“ Umgebungen funktioniert. Der Begriff der „density“ ist ein reizvoller auch für unsere Forschung,  die Frage, wie man sich dem Begriff der „Dichte“ technischer Umgebungen qualitativ und theoretisch nähern kann, bleibt eine spannende Frage für weitere Forschung.

Im Panel zu „Ethnography of socio-material collaborations“ lernte ich Smiljana Antonijevic kennen, die -zumindest soweit mir bekannt – den einzigen Vortrag mit explizitem Bezug zum empirischen Phänomen der Digital Humanities hielt. Sie berichtete über erste Ergebnisse hinsichtlich „reconfiguring practices und resources“ im Arbeiten von Geisteswissenschaftlern mit Werkzeugen der Digital Humanities. Schwerpunkt ihrer Forschung ist die qualitative Untersuchung der Nutzung der Werkzeuge.

Besonders gefreut habe ich mich über ein Wiedersehen mit Theresa Velden, ehemalige Leiterin des Zentrum für Informationsmanagement an der MPG (ZIM), die am Beispiel der Chemie über „field-differences in
openeness and sharing of scientific knowledge“ berichtete, und -im Gegensatz zu vielen anderen Vorträgen – auch auf weitergehende theoretische Erklärungsmuster für die Zusammenhänge zwischen epistemischen und materiellen Charakteristika von Forschungsfeldern und den Konsequenzen für Data Sharing einging.

Zum Abschluss der Konferenz konnte ich noch in die Session von Paul Edwards zu „Spatiotemporalities – Space and Infrastructures“ reinschnuppern. Der Schwerpunkt der Vorträge lag auf der empirischen und historischen Beschreibung der Herstellung von Räumlichkeit in und durch große, technische Infrastrukturen. Interessant, aber leider wenig weiterführend, was theoretische oder methodische Fragen einer „Soziologie der Infrastrukturen“ betrifft.

Vortragsankündigung für November 2012

Ich bin eingeladen worden, auf einer Konferenz zu Forschungen über Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) über das Thema Virtuelle Forschungsumegebungen – ihr Werden, ihr Wirken zu sprechen. Fürst von Pückler-Muskau war Gartenkünstler, Erfolgsschriftsteller, Weltreisender und schillernder Gesellschaftsmensch im 19. Jahrhundert.

Konferenz »Resonanzen zwischen Kunst und Wissenschaft«

Veranstalter: Brandenburgische Technische Universität/Stiftung FPM

im Besucherzentrum auf dem Gutshof Branitz

Freitag, 2. November 2012 – Samstag, 3. November 20

Infos zum Veranstaltungsort

 

Akademische Sommerfrische und Verstoffwechslung

oder: Was macht man so als PhD-Kandidatin im Sommer?

Neben all den Widrigkeiten, die anderswo verhandelt werden sollen, hat das Akademikerdasein ja schon auch schöne Seiten – unter anderem bietet es die Möglichkeit, an besonderen Orten der Welt mit Kollegen zusammenzukommen, Forschungsfragen und -designs auseinanderzunehmen und nicht-systematische Vergleiche von Forschungs-und Finanzierungsbedingungen anzustellen. Das hat noch gar nichts mit Konferenztourismus zu tun;-), im Gegenteil, hier werden auch fundamentale Überlebensstrategien für den akademischen Dschungel geprobt. (Wers nicht glaubt, möge nachlesen z.B.  in „Perlmanns Schweigen“  )

 
Jedenfalls durfte ich diese Möglichkeit mit der Absolvierung eines PhD-Kurses für „Socio-technical theory and methods“ an der Technischen Universität in Kopenhagen (DTU) erleben. Letzte Woche fand der zweite und letzte Teil statt. Für Neueinsteiger in STS („Science and Technology Studies“, manchmal auch „Science, Technology and Society“) wie mich war es eine turbulente, dichte und wichtige Erfahrung, mit deren Verstoffwechslung ich noch länger zu tun haben werde.
Die internationale STS Forschung hat keine einheitliche Orientierung und wirkt in sehr unterschiedlichen Disziplinen. Als eine der wenigen Gemeinsamkeiten gilt die sozialkonstruktivistische Orientierung: Technik und (jegliche Form von )Wissen wird als sozial konstruiert verstanden. Ob sich etwas als Wissen  durchsetzt, akzeptiert oder abgelehnt wird, ist eine soziale Frage, und keine der Gesetzmässigkeiten einer natürlichen Welt. Das, was Glühbirnen, Fahrräder, Infrastrukturen „sind“, ist keine inhärente Eigenschaft der Technik, sondern das Ergebnis eines sozialen Aushandlungsprozesses. Grundlegende Annahmen der STS-Forschung sind somit, dass „Inhalte und Ergebnisse von Wissenschaft und Technik weder vorbestimmt noch inhärent neutral sind, sondern in Prozessen geformt werden, in denen Artefakte, Politik und kulturelle Praxen ineinander verwoben sind.“ (Petra Ilyes, Zum Stand der Forschung des englischsprachigen STS Diskurses, S. 8 – eine gute Übersicht und Einführung für STS-Interessierte)

Das Ziel des PhD-Kurses in Kopenhagen war die Vorstellung und Diskussion zweier grundlegender Theorieansätze in STS – Social Construction of Technology (SCOT) und Actor-Network Theory (ANT). Gemeinsam mit Kollegen aus dem Gesundheitsbereich, des Industrial Designs und der Nachhaltigkeitsforschung führten wir viele Diskussionen über die ontologischen und methodologischen Implikationen dieser beiden Richtungen, die sich auf deutlich unterschiedliche Weise dem breiten Themenfeld der Mensch-Technik-Interaktion annähern. Eine Beschäftigung mit „dem Sozialen“ in der Technikentwicklung führt dabei zwangsläufig zur Frage, was den Menschen ausmacht, ob, wann und wie er sich von nicht-menschlichen Objekten unterscheidet, ob und wie man das beobachten kann, und nicht zuletzt zur Frage, welche Bedeutung die klassische Dichotomie Struktur vs. Handlung (oder Technik vs. Mensch ) für „doing science“ hat. Und mitten in der dänischen Sommerfrische ist man ohne Vorwarnung bei metaphysischen, philosophischen und ontologischen Diskussionen gelandet …

Für weitere intellektuelle Überraschungen, Grenzüberschreitungen und Stoffwechselstörungen wird wohl in diesem Zusammenhang auch noch „die“ große STS Konferenz sorgen: Die beiden großen Fachgemeinschaften EASST (European Association for the Study of Science and Technology) und das amerikanische Pendant 4S (Society for Social Studies of Science) veranstalten im Oktober in Kopenhagen ihr gemeinsames Annual Meeting unter dem Titel „Design and displacement – social studies of science and technology”. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, was die europäische und amerikanische STS umtreibt,kann sich hier einen Überblick (?) über die 106 Open Panels, eingeteilt in 10 Subject Cluster, verschaffen.

Auch hier werde ich Möglichkeit haben, an einem Pre-Conference Workshop für PhD-Kandidaten teilzunehmen, diesmal mit dem Motto „What does it mean to you do STS at the margin?“ Diese Aufforderung habe ich sehr wörtlich genommen, und einen sehr individuellen Bericht über meine Erfahrungen im letzten Jahr geschrieben..bin schon sehr gespannt, wie und ob sich das mit anderen Doktoranden deckt. Einige Kollegen aus Kopenhagen werde ich wiedertreffen – und schon ist es da, das erste kleine Netzwerk;-). Ein Konferenzbericht folgt noch im Oktober.

Letzte Station der akademischen Sommerfrische stellt für mich der Besuch der diesjährigen SummerSchool der KIT/ITAS zum Thema „Scientific Knowledge and Transgression of Boundaries“  dar. Dank der wunderbaren Erfindung einer Bewerbung als „participant only“ darf man auch kommen, wenn man noch nichts zu sagen hat, und den fortgeschritteneren Wissenschaftsforschern beim Denken lauschen. Neben der äußerst sympathischen Entscheidung für San Sebastián als Veranstaltungsort freue ich mich besonders auf die eingeladenen Key Note Lectures, inkl. Hans-Jörg Rheinberger und Steve Fuller. Bericht folgt;-)